Osterrallye des ASC Tiefenbach



Zufriedene Platzierung für Keller/Thurner

 vom Rallye- und Slalomteam
MotorsportBayern





64 Teilnehmer trafen sich am Karsamstag zur Osterrallye des ASC Tiefenbach. Mit dabei, das Kienberger Rallye- und Slalomteam "MotorsportBayern" und der Fahrerpaarung Guido Keller/Detlef Thurner auf einem BMW 325e. Mit dem dritten Rang in der Klasse sowie den 6 Platz in der seriennahen Gruppe G zeigte man sich beim ersten gemeinsamen Rallyestart zufrieden.
Über insgesamt 33 Kilometer Wertungsprüfung auf abgesperrten Straßen präsentierte der ASC Tiefenbach eine hervorragend organisierte Rallye mit selektiven Sonderprüfungen die von den Piloten durch die schnellen bergab Passagen und den darauf folgenden Ecken viel Mut und späten Umgang mit dem Bremsfuß forderten. Neben einem ebenfalls beherzten Gasfuß des Fahrers, waren ein gut funktionierender Aufschrieb eine wichtige Voraussetzung zur Erzielung schneller Zeiten.


In der seriennahen Klasse G3, in der das Rallyeteam Keller/Thurner startete, konnte diese Aufgaben am Besten Klaus Limmer mit Beifahrerin Christine Nestl vom MSC am Tegernsee bewältigen. Sie bewegten ihren VW Golf GTI absolut am Limit und konnten trotz eines Fehlers beim Anbremsen ("das Heck brach plötzlich aus" so Klaus Limmer) die Klasse G3 mit deutlichen Vorsprung, sowie die Gruppe G- Gesamt gewinnen. Schien es nach den ersten Wertungsprüfungen noch zu einem spannenden Zeitenkampf zwischen dem zweitplatzierten Poxrucker/Poxrucker und dem drittplatzierten Keller/Thurner zu kommen, legte das Audi 80 Team vom MSC Röhrnbach auf den folgenden Prüfungen noch ein paar "Briketts" dazu und ließen Keller/Thurner keine Chance an einer Verbesserung auf Platz 2. Von WP zu WP besser in Fahrt kamen Klaus Kühberger/Florian Fürst vom MSC Röhrnbach die mit ihrem Ford Fiesta den vierten Rang in der Klasse G3 belegten.

"Momentan verlieren wir noch über 1 Sekunde pro WP-Kilometer auf Klaus Limmer" meinte Beifahrer und Teamchef Detlef Thurner "das ist viel, aber wir werden versuchen, beim nächsten Rallye-Einsatz diesen Rückstand zu verringern." Mit dem 28ten Gesamtrang von 64 Startern sowie den 6 Rang von 15 Startern in der Gruppe-G Gesamt konnte man dennoch zufrieden die Heimreise aus dem Bayerischen Wald antreten. Den Gesamtsieg bei dieser Rallye holte sich der amtierende deutsche Rallyemeister Hermann Gaßner mit Beifahrer Hermann Gaßner jun. auf einem Mitsubishi EVO 7 vor Lokalmatadoren Helmut Bannert/Fred Winklhofer auf einem Lancia Delta EVO 3.