Motorsport-Action beim ADAC Supercross München 2015

Mit gewagten Sprüngen bis weit unters Dach der
Olympiahalle begeistern die Freestyler beim ADAC
Supercross München am 20. und 21. November.
Foto: ADAC/ Nico Schneider
Völlig losgelöst
München. Eine rund vierstündige Vollgas-Show mit vielen sportlichen Höhe-punkten wartet auch in diesem Jahr auf die Besucher des ADAC Supercross in der Münchner Olympiahalle – allerdings einen Monat früher als gewohnt: am 20. und 21. November.

Hexenkessel Olympiahalle
Im Fokus des ADAC Supercross stehen rund 60 Cross-Piloten aus aller Welt, die sich extrem spannende Duelle Mann gegen Mann und beinharte Überhol-manöver liefern. Darunter SX1-Pilot Gregory Aranda aus Frankreich, „König von München“ 2014 und zweimaliger ADAC SX CUP-Sieger. Schon jetzt freut er sich auf seine Starts für das Sturm Racing Team: „Ich kann es kaum erwarten, meine Titel zu verteidigen“, so der 26-Jährige. Dass die Rennen eine spannende Angelegenheit werden, dafür sorgt Streckenbauer Freddy Verherstraeten aus Belgien.

Er hat den rund 400 Meter langen Kurs, bestehend aus 150 Lkw-Ladungen spezieller Tonerde, bereits konzipiert. Kniffligen Kehren, weite Sprünge und das Waschbrett stellen hohe Anforderungen an die Crosser. „Ich lasse mir jedes Jahr etwas Neues einfallen“, sagt der ehemalige Motocross-Fahrer, der von Anfang an – seit 2009 – federführend in der Olympiahalle im Einsatz ist. Mit von der Partie in der Olympiahalle sind auch zahlreiche Nachwuchspiloten in der Klasse SX2, die um den Titel „Prinz von München“ kämpfen. Zudem ist das ADAC Supercross München Bestandteil des ADAC SX-CUP 2015/ 2016 und nach Stuttgart die zweite von vier Stationen, bei der die Piloten auf Punktejagd gehen. In München, Stuttgart und Chemnitz werden die Finalläufe an den beiden Veranstaltungstagen gewertet. In Dortmund zählen jeweils die Endläufe am Freitag und Samstag zum Cup.

Show- und Action-Programm nonstop
Neben Live-Schaltungen aus dem Fahrerlager, Interviews mit Piloten und jede 
Menge Hintergrundinfos garantieren die Freestyler maximale Unterhaltung. Völlig losgelöst zeigen sie in bis zu zwölf Metern Höhe gewagte Sprünge und Figuren, darunter „Back Flip“, „Tsunami“ und „Superman“. Wenn sie nicht gerade in Richtung Hallendecke abheben und atemberaubende Überkopfsprünge wagen, sind sie die meiste Zeit – wie auch die 60 Motocross-Stars – im Fahrerlager zu finden. 

Mit einem zusätzlichen Ticket können auch die Zuschauer unbegrenzt den erweiterten Paddock in der Kleinen Olympiahalle besuchen und dabei den Mechanikern beim hektischen Schrauben zwischen den Rennen über die Schulter schauen. Einige Profis stehen auch bei der Autogrammstunde um jeweils 18:15 Uhr Rede und Antwort. Darüber hinaus lädt eine große Verkaufsausstellung, bei der unter anderem die größten Motorradhersteller ihre aktuelle Modellpallette präsentieren, zum Flanieren ein. Wer nach den Rennen die Nacht noch zum Tag machen will, sollte die Race Party an beiden Tagen nicht verpassen. 

Tickets gibt’s ab 38 Euro unter Telefon 089 31 88 85 81, unter www.supercrossmuenchen.de, www.eventim.de, bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie in allen ADAC Geschäftsstellen. Für Kinder von sechs bis 14 Jahren kostet der Eintritt in den Kategorien 1 bis 3 am Freitag nur 22 Euro, am Samstag 26 Euro. ADAC Mitglieder erhalten am Freitag 15 Prozent Rabatt.
  
Zeitplan

Einlass Freitag                      17.00 Uhr
Einlass Samstag                  17.00 Uhr (14.00 Uhr mit Fahrerlager-Ticket)
Autogrammstunde               jeweils 18.15 Uhr
Opening                                jeweils 19.30 Uhr
Ende                                      jeweils 22.45 Uhr
Race Party Beginn               jeweils ab 23.00 Uhr