Rennabbruch in Nandlstadt

Foto: - Michael Dinzinger im Mazda MX5 -
Aufgrund der hohen Temperaturen und den damit verbundenen Asphaltproblemen mußte der MSC Nandlstadt den "1. ADAC Autoslalom Holledau" während der Läufe der Klasse F10 abbrechen. Sportleiter Michael Kawan mußte die Entscheidung treffen, um die Sicherheit der Fahrer und der Zuschauer stets zu gewährleisten..  

Der Zustand des Asphalts war sicherlich so nicht vorhersehbar und die heißen Temperaturen trugen noch einen erheblichen Beitrag zur aufweichenden Fahrbahn bei. Die Fahrer hatten Verständnis für die Situation und hoffen im nächsten Jahr auf  ein weiteres Engagement des MSC Nandlstadt. Bis zum Zeitpunkt des Rennabbruchs konnte sich der Veranstalter mit einer guten Organisation, einem tollen Streckensprecher sowie hervorragender Verpflegung präsentieren.

Bis zum Rennabruch wurde spannender Motorsport  gezeigt.


Klasse G3 - Clos vor Haringer


Mit dem pünktlichen Beginn um 8:30 starteten die seriennahen Fahrzeuge der Gruppe G . In dieser Gruppe werden die Fahrzeuge nach Leistungsgewicht eingeteilt (Gewicht des Fahrzeuges geteilt durch die KW). So wird z.B. der BMW 318ti von Marco Clos in die Klasse G3 eingeteilt (11-13 Kg/KW), wobei es 7 verschieden Klassen in der Gruppe G gibt. Näheres auch zum Reglement unter DMSB.de.

Marco Clos im G3 BMW 318ti
Mit 53,22 Sekunden aber einen Pylonenfehler behaftet setzte Marco Clos seine erste Zeit im ersten Wertungslauf der Gruppe G. Julian Nörpel im Renault Clio 16V konterte mit 52,52 Sek. kegelte aber insgesamt 3 Hütchen was in diesem Lauf bereits 9 Strafsekunden bedeutete. Michael Dinzinger im Mazda MX5 fuhr den ersten Lauf fehlerfrei mit einer Zeit von 54,02 Sek. und setzte sich nach dem ersten Lauf an die Spitze der Klasse G3.

Der 2. Wertungslauf versprach aufgrund der knappen Zeitenrückstände einiges an Spannung. Marco Clos verbesserte sich noch einmal mit einer fehlerfreien Zeit von 51,86 Sek und gewann diese Klasse mit knapp 6 Sekunden Vorsprung. Michael Dinzinger konnte zwar noch 52,62 Sek. auf den Asphalt legen, mit insgesamt 3 geworfenen Pylonen mußte er jede Hoffnung auf einen der vorderen Plätze begraben. Mit fehlerfreien 52,62 Sek. setzte sich Julian Nörpel trotz der 3 Fehler im ersten Durchgang auf Platz 3 im Endklassement in der Klasse G3.

Trotz schneller Zeiten hatte nach dem ersten Wertungslauf Christian Haringer keiner so richtig auf der "Rechnung" . Mit einer fehlerfreien Laufzeit von 57,75 Sek. bedeuteten für den BMW E30 Fahrer erst einmal Rang 4. Im zweiten Wertungslauf verbesserte sich Haringer vom MSF Garching um über 1,5 Sekunden und fuhr erneut fehlerfrei mit einer Zeit von 56,19 auf Position 2 in der Klasse G3.

Notdurfter vor Richter in der Klasse G2


Anton Notdurfter im Citroen  Saxo
Jeweils im gleichen Fahrzeug starteten Anton Notdurfter und Heiko Richter auf einen Citroen Saxo VTS. Trotz der schnelleren Zeiten von 54,89 und 55,06 mußte sich Richter mit 2 Pylonenfehler im vereinsinternen Duell des MSC Kitzbühel geschlagen geben. Manfred Notdurfter setzte sich mit fehlerfreien 56,32 und 55,19 an die Spitze der Klasse G2.



Benedikt Schlecht vor Florian Schmid in der Klasse G4


Benedikt Schlecht im VW Polo 
Die nächste Startgruppe waren die etwas schwächeren Fahrzeuge der Klasse G4/G5 und G6. Konnte Florian Schmid in der Klasse G4 im VW Polo 86C noch mit 52,38 Sek. aber 2 Pylonenfehlern die schnellste Laufzeit erzielen fuhr Benedikt Schlecht mit fehlerfreien 58,46 Sek. um den Parcour.  Ebenfalls fehlerfrei blieb im VW Polo Andreas Schlemmer mit einer Zeit von 60,49 Sek. Schmid lag nach dem ersten Lauf trotz der beiden Pylonenfehler um 8 Hundertstel vor Schlecht und mußte nun versuchen den zweiten Lauf fehlerfrei zu absolvieren.
Schlecht vom MC Wasserburg verbesserte sich über eine halbe Sekunde und fuhr erneut fehlerfrei mit einer Zeit von 57,88 zum Sieg in der Klasse G4. Bei Schmid lagen wohl die Nerven etwas blank was erneut zu zwei Pylonenfehlern führte. Mit 52,45 Sek. konnte sich der AMC Bad Aiblinger nicht mehr verbessern und belegte somit Platz 2 in der Klasse. Andreas Schlemmer von der RG Rosenheim blieb ebenfalls fehlerfrei und belegte Platz 3.

G5 Sieger Martin Saller im Mazda MX5


Martin Saller im Mazda MX 5
Die Klasse G5 wurde dominiert von Martin Saller im Mazda MX 5. Trotz eines geworfenen Hütchen im zweiten Wertungslauf, aber mit schnellen 56,21 und 56,00er Zeiten siegte Saller vor Georg Götzenberger im BMW Compact 316i. Götzenberger Georg konnte sich mit Zeiten von 59,72 und 57,01 sowie einem Pylonenfehler knapp mit 7 Hundertstel Sekunden Vorsprung vor seinem Sohn Fabian Götzenberger positionieren, der zwar schnellere Laufzeiten für sich verbuchen konnte, jedoch mit insgesamt 2 Pylonenfehler die Ziellinie überquerte.

Thomas Klein vor Florian Landro in der Klasse G6


Thomas Klein im VW Polo
In der kleinsten seriennahen Klasse G6 duellierten sich um den Sieg Thomas Klein und Florian Landro beide im VW Polo. Thomas Klein fuhr beide Läufe fehlerfrei mit Zeiten von 56,14 Sek. und 55,75 Sek. und setzte sich an die Spitze vor dem ebenfalls fehlerfrei fahrenden Florian Landro mit Zeiten von 56,76 Sek und 56,30 Sek. Die dritte Position belegte Robert Berndt ebenfalls fehlerfrei mit 58,54 Sek. sowie 59,70 Sek. Die für den MSC Nandlstadt startende Sabine Kawan belegte im Fiat Quinquecento Rang 5 in der Klasse G6.

Marco Clos Sieger in der Gruppe G


Den Gesamtsieg in der Gruppe G holte sich Marco Clos vor Anton Notdurfter und dem drittplatzierten Thomas Klein.

Damenklasse: Yvonne Spindler vor Verena Thurner


Verena Thurner im Seat Leon
In der Wertung der Damen siegte Yvonne Spindler im VW Polo die den Parcour fehlerfrei mit Zeiten von 63,73 und 62,97 meisterte vor Verena Thurner, die sich mit Laufzeiten von  60,18 sowie 59,19 insgesamt 3 Pylonenfehler leistete. Die dritte Platzierung belegte auf der bereits aufweichenden Strecke Stephanie Berndt im Gruppe F Toyota Yaris mit ebenfalls 3 Pylonenfehler.


Gruppe F 8: Robert Maslonka an der Spitze


Die vor dem Abbruch letzte Startgruppe waren die verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm. An Robert Maslonka ging in dieser Klasse kein Weg vorbei. Mit Zeiten von 52,39 und 52,20 setzte sich der VW Polo Pilot fehlerfrei vor Klaus Limmer im Toyota Yaris (53,36 /54,10 - 1 Pylonenfehler). Rang 3 sicherte sich Christian Brandlmeier im VW Polo (51,91/51,84) dem eine bessere Platzierung aufgrund von 4 geworfenen Hütchen verhindert wurde.
Mehr Infos sowie Ergebnisliste bis Klasse F8 auf der Homepage des MSC Nandlstadt ...hier

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  • Bericht im Nandlstädter Anzeiger ...hier
Text und Bilder: D. Thurner